Axtmacher seit 1844
Helko Werk steht seit 1844 für deutsches Schmiedehandwerk, Präzision und höchste Qualität. Gegründet in Cronenberg, heute ein Stadtteil von Wuppertal, fertigen wir seit über 180 Jahren Äxte, Beile und Spaltwerkzeuge, die Handwerk, Funktionalität und Langlebigkeit perfekt verbinden.
Helko Qualität
Jede Helko Axt entsteht aus hochwertigen Materialien (C50-Werkzeugstahl für die Köpfe und US-Hickoryholz für die Stiele) in unserer eigenen Fertigung. Modernste Bearbeitungstechniken, erfahrene Mitarbeiter und präzise Qualitätskontrollen garantieren langlebige Werkzeuge, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Helko Werk steht für Perfektion bis ins Detail – entwickelt, gefertigt und geprüft in Deutschland.
Seit 1844
Die Geschichte von Helko Werk begann 1844 in Cronenberg, heute ein Stadtteil von Wuppertal, dem historischen Zentrum deutscher Werkzeugherstellung. Dort entstand über Generationen hinweg ein Weltruf für herausragende Axtqualität. Seit dem Jahr 2025 produziert Helko Werk in Waghäusel (Baden-Württemberg), wo diese Tradition mit moderner Technik, Präzision und Leidenschaft für erstklassige Werkzeuge unter dem Dach der Josef Schmitt Werkzeug GmbH fortgeführt wird.
Herstellungsprozess
Vom Rohmaterial bis zur perfekt ausbalancierten Axt: Bei Helko Werk entstehen alle Komponenten – Kopf und Stiel – in eigener Produktion. Jeder Fertigungsschritt wird mit modernster Technik und handwerklicher Präzision ausgeführt. So entsteht aus sorgfältiger Materialauswahl, professioneller Bearbeitung und strengster Endkontrolle ein Werkzeug, das den Namen Helko Werk mit Stolz trägt.
Die Herstellung bei Helko Werk
Wie wird ein Helko Axtkopf hergestellt?
Wie wird ein Helko Axtkopf hergestellt?
Unsere Premium-Axtköpfe entstehen aus speziellem C50-Werkzeugstahl (Kohlenstoffstahl), der mit dem Schmiedehammer und im Gesenk geschmiedet wird.
Jeder Schlag des Schmiedehammers verdichtet zunächst das Ausgangsmaterial und verbessert somit seine Mikrostruktur. So entsteht ein hochfester Stahl mit maximaler Ermüdungsbeständigkeit und außergewöhnlicher Langlebigkeit – ein Merkmal, das Helko Werk seit Generationen auszeichnet.
Beim Vorformen des glühenden Stahls ist vor allem Erfahrung entscheidend. Der Schmied hält das Werkstück mit der Zange unter den Schmiedehammer, und formt den Stahl mit fachmännischem Auge und mehreren Schlägen vor. Der vorgeformte Rohling wird danach im Gesenk in seine endgültige Form gebracht. Diese Kombination aus mechanischer Kraft, Kontrolle und Fachwissen ist der Schlüssel zur gleichbleibenden Qualität jedes Helko Axtkopfes.
Nach dem Schmieden werden die ersten 35mm der Schneide induktiv auf etwa 850 °C erhitzt und anschließend abgeschreckt. Dieser Härtevorgang sorgt dafür, dass die Schneide auf ungefähr 60 HRC (Rockwell-Härte) hart und schnitthaltig bleibt, während das Axthaus weicher und so unempfindlicher gegenüber etwaigen Rissen oder Brüchen bleibt – für optimale Leistung und Sicherheit im Einsatz. In einem weiteren Schritt werden Spannungen im Stahl durch erneutes Erhitzen (Anlassen) reduziert. Somit hat die fertige Axtschneide eine Härte von 51-56 HRC.
Danach erhalten die Köpfe ihren Feinschliff: Je nach Serie werden sie nur leicht sandgestrahlt oder bis auf Hochglanz poliert, um ihnen ihr typisches Helko Finish zu verleihen. Danach werden alle Helko Axtköpfe von Hand geschärft und mit einem Rostschutz versehen – funktional, hochwertig und ästhetisch.
Wie wird ein Helko Stiel hergestellt?
Wie wird ein Helko Stiel hergestellt?
Unsere Stiele werden aus Hickoryholz der Klasse A gefertigt, welches wir als Rundholz direkt aus den USA beziehen. Dieses wird zu Bretten und dann zu Kanteln gesägt und mehrere Monate luftgetrocknet. Im nächsten Schritt wird es in unserem modernen Trockenkammer nachgetrocknet für eine garantiere Restfeuchte von 12-14%. Dadurch wird sichergestellt, dass der Stiel im fertigen Werkzeug keine Feuchtigkeit mehr verliert und sich somit der Kopf nicht lockert.
Vor dem Fräsen des Stiels wird das Holz auf Maserung und Faserverlauf geprüft, um letztlich einen perfekt ausbalancierten Axtstiel zu fertigen. Dann wird jeder Stiel feingeschliffen und erhält einen schützenden Leinölüberzug. Dieser schützt das Holz, bringt die natürliche Maserung zur Geltung und sorgt für eine verbesserte Haptik. So entsteht nicht nur ein funktionaler Griff, sondern auch ein Stück sichtbarer Handwerkskunst – robust, langlebig und mit besonderem Charakter.
Wie wird ein Helko Lederschneidschutz hergestellt?
Wie wird ein Helko Lederschneidschutz hergestellt?
Jede Axt und jedes Beil von Helko Werk wird mit einem soliden Schneidenschutz aus echtem, hochwertigem, pflanzlich gegerbtem Rindsleder ausgeliefert. Die Konstruktion des Lederschutzes zeichnet sich durch eine zusätzliche Lage Leder aus, die an der Klinge der Axt aufliegt, um so die Lebensdauer des Schutzes zu verlängern. Vernickelte Nieten und eine hochwertige Schnalle sorgen für sicheren Halt an Kopf und Schneide. Der sichere und robuste Lederschutz wird in der EU gefertigt und vereint Funktionalität, Langlebigkeit und klassisches Design.


